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Anpassung an den Klimawandel

Die Anzahl an Hitzetagen (T > 30 °C) nimmt seit Jahren zu.

Warum Klimaanpassung?

Mehr Hitzetage, Trockenperioden und Starkregenereignisse sind Auswirkungen des Klimawandels, die in den letzten Jahren auch in Germering verstärkt zu spüren waren. Solche Wetterextreme werden künftig häufiger, länger und intensiver auftreten. 

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) rechnet beispielsweise damit, dass sich die Anzahl der Hitzetage mit über 30°C in unserer Region bis 2050 verfünffacht. Somit werden zu den bislang etwa fünf Hitzetagen im Durchschnitt weitere 20 Hitzetage pro Jahr dazukommen. Das bedeutet eine höhere Gesundheitsbelastung vor allem für ältere oder kranke Menschen sowie für Kleinkinder.

Handlungsfelder der Klimaanpassung; Quelle: adelphi

Neben der stärkeren Wärmebelastung werden längere Dürreperioden, unterbrochen von Starkregenereignissen prognostiziert. Das stellt zum Beispiel die Land- und Forstwirtschaft vor neue Herausforderungen.

Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels gewinnen daher immer weiter an Bedeutung. Mehr Grünflächen etwa helfen dabei, die Folgen von Starkregenereignissen abzumildern. Bäume liefern nicht nur gute Luft und spenden Schatten, sondern sorgen auch durch Verdunstung für ein angenehmes Stadtklima. Parks mit kühlenden Wasserflächen laden zum längeren Verweilen ein. Klimaanpassung bedeutet somit nicht nur, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, sondern auch, die Aufenthaltsqualität in Germering weiter zu erhöhen. 

Die Stadt Germering hat mit den Fachbüros KlimaKom und ThINK ein Klimaanpassungskonzept entwickelt. Dieses wird in die weitere Stadtentwicklung im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept einfließen.


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