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Stabsstelle Klimaschutz

Seit November 2020 verfügt die Stadt Germering über eine Stabsstelle Klimaschutz, die direkt dem Oberbürgermeister unterstellt ist. Diese Stelle berät dabei den Oberbürgermeister zum kommunalen Klimaschutz und zu den Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimwandel.

Das Logo der Ziele für Nachhaltige Entwicklung. Bild: 17ziele.de

Warum kommunaler Klimaschutz?

2015 haben 184 Nationen das Übereinkommen von Paris unterzeichnet, welches das Kyoto-Protkoll ablöste und die 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (eng.: Sustainable Development Goal; SDG) wurden damit beschlossen. Jedes einzelne Ziel hat dabei einen Bezug zur Klimakrise, wobei die Ziele 11 "Nachhaltige Städten und Gemeinden" sowie 13 "Maßnahmen zum Klimaschutz" für Gemeinden und Städte besonders betreffen. 

Im Klima-Bündnis e.V. organisieren sich engagierte, europäische Kommunen. Bild: Klima-Bündnis e.V.

Zwar wird auf internationaler und nationaler Ebene viel über Treibhausgasemissionen und Anpassung an den Klimawandel diskutiert, aber beides passiert auf kommunaler und regionaler Ebene. Aus diesem Grund ist Germering u.a. bereits seit 1992 Mitglied im Klima-Bündnis e.V., einem Zusammenschluss europäischer Kommunen, die sich den Kampf gegen den Klimawandel und dessen Folgen zur Aufgabe gemacht hat. Die Aufgaben des Klimaschutzes wurden vom Sachgebiet Umweltangelegenheiten des Bauamts übernommen.

Der Umweltbereit der Stadt Germering hat 2006 die Leitlinien der Großen Kreisstadt Germering zum Klimaschutz ausgearbeitet, die vom Stadtrat beschlossen wurden. Diese Leitlinien sind in das Leitbild der Stadt eingeflossen, dass 2010 zusammen mit den Germeringer Bürger*innen erarbeitet wurde. 2012 hat das Landratsamt Fürstenfeldbruck das landkreisweite Integrierte Klimaschutzkonzept vorgelegt und die Stadt den Vorschlägen des Konzepts gefolgt. 

2013 folgte die Einführung des kommunalen Energiemanagements der städtischen Liegenschaften. Von 2017 bis 2020 war die Stadt Germering Teil des Effizienznetzwerks Südbayern. 2020 hat der Kreistag Fürstenfeldbruck den CO2-Aktionsplan beschlossen.

Die koordinierende Klimaschutzstelle bündelt die bisherigen Bestrebungen, baut ressortübergreifend die Maßnahmen aus und begleitet deren Umsetzung. Gleichzeitig übernimmt die Stelle die Aufgabe der Klimakommunikation nach innen wie nach außen, informiert die Ämter über aktuelle Entwicklungen in der Klimapolitik und etwaige Förderprogramme, berät als Fachstelle den Stadtrat und beantwortet die klimarelevanten Anträge.

Wie sieht die Arbeit in Germering aus?

Durch die Ansiedlung direkt beim Oberbürgermeister ist die Arbeit ressortübergreifend aufgebaut. Die Arbeit besteht u.a. aus...

  • ...der Umsetzung und Weiterentwicklung der Leitlinien zum Klimaschutz sowie des Klimaschutzkonzepts des Landkreises und weiteren Konzepten. In Form des Germeringer Klimaplans werden alle Maßnahmen auf einen Nenner gebracht, sowie die Anpassung an den Klimawandel als Themenfeld mit aufgenommen.
  • ...der Berichterstattung über die Aktivitäten zum Klimaschutz der Stadt an die Öffentlichkeit und die Gremien sowie die Treibhausgasbilanz, die künftig fortlaufend über den Klimaschutz-Planer des Klima-Bündnis e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landkreis geschieht.
  • ...der Senkung des Energieverbrauchs der Stadt, der Steigerung der Energieeffizienz und dem Ausbau der erneuerbaren Energien vor Ort. Insbesondere der Energienutzungsplan und dessen Umsetzung fällt unter das Aufgabengebiet.
  • ...der Analyse des künftigen Stadtklimas sowie der Erarbeitung eines Anpassungskonzepts, damit Germering auch in Zukunft lebenswert bleibt.
  • ...der Öffentlichkeitsarbeit und der Klimakommunikation. Die regelmäßigen Teilnahmen an den Themenwochen des Team Energiewende Bayern, der Fairen Woche oder auch die Information über die Homepage sollen die Germeringer Bürger*innen mitnehmen, inspirieren und aktivieren, sich zu beim Klimaschutz und der notwendigen Anpassung zu beteiligen. Klimaschutz geht uns alle an.
  • ...der Beratung der Verwaltung und des Stadtrats zu Klimaschutzfragen sowie der Beantwortung von klimarelevanten Anträgen. Hier vor allem im Bereich der Stadtentwicklung zur Klimaanpassung, aber auch im Bereich der Bauleitplanung sowie der nachhaltigen Beschaffung.
  • ...der Energieberatung der Bürger*innen zu Themen des Klimawandels in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Bayern e.V.
  • ...der Arbeit mit Germeringer Interessensgruppen, die sich beispielsweise mit Energieerzeugung oder Transformation an sich beschäftigen.

Wichtige Informationen der Stadt

Liebe Bürgerinnen und liebe Bürger,

wir möchten unseren bestmöglichen Beitrag dazu leisten, dass das Risiko, sich bei einem Besuch im Rathaus mit Corona zu infizieren, sehr gering bleibt.

Dazu gehört in erster Linie, dass sich in den Wartebereichen im Rathaus nur so viele Personen aufhalten, dass untereinander gut Abstand gehalten werden kann.

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Zu unseren Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und zusätzlich montags von 14 bis 18 Uhr stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung, der Info-Point im Erdgeschoss ist in dieser Zeit persönlich besetzt. Wir unterstützen Sie auch gerne telefonisch bei der Frage, ob Ihr Anliegen – anstatt persönlich – auch über das Bürgerservice-Portal auf www.germering.de oder per Mail bearbeitet werden kann.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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