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Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag

Der 8. März ist weit mehr als nur ein Datum im Kalender. Seit 1977 wird der Tag offiziell von den Vereinten Nationen (UN) als „internationaler Frauentag“ anerkannt. 
Dieser Tag ist ein Symbol für den Mut und die Ausdauer von Frauen weltweit. Entstanden im frühen 20. Jahrhundert, war die Geburtsstunde eng mit der Arbeiterinnenbewegung verknüpft.
Ein Blick in die Geschichte: 
* 1910: Auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen schlug die deutsche Frauenrechtlerin Clara Zetkin die Einführung eines internationalen Frauentags vor.
* 1911: Am 19. März wurde der Tag erstmals in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz begangen. Die zentrale Forderung damals: Das Frauenwahlrecht.
* 1977: Die Vereinten Nationen (UN) erkannten den 8. März offiziell als „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ an.
Heute geht es längst nicht mehr nur um das Wahlrecht, sondern um echte Parität in allen Lebensbereichen: in der Politik, der Wirtschaft und im Privaten. Was als Kampf für das Wahlrecht begann, umfasst heute Themen wie Gewaltschutz, sexuelle Selbstbestimmung und berufliche Parität.

Nur wenige Tage vor dem Frauentag, am 27. Februar 2026, markiert der Equal Pay Day (EPD) eine der hartnäckigsten Baustellen der Gleichstellung: die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern.
> Was bedeutet das konkret? Der 27. Februar symbolisiert den Tag, bis zu dem Frauen in Deutschland statistisch gesehen „umsonst“ arbeiten, während Männer bereits seit Neujahr für ihre Arbeit bezahlt werden. Bei einer aktuellen Lohnlücke (Gender Pay Gap) von etwa 16 % entspricht dies 58 unbezahlten Tagen im Jahr.
Unter dem diesjährigen Motto „Equal Pay Every Day“ wird deutlich: Faire Bezahlung darf kein einmaliges Thema sein. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Frauen im Alter vor Armut geschützt sind und ein selbstbestimmtes Leben führen können. 
> Warum ist das so? Frauen arbeiten häufiger in sozialen Berufen, die schlechter vergütet werden, sind öfter in Teilzeit beschäftigt oder stoßen bei Beförderungen an die sprichwörtliche „gläserne Decke“, d.h. eingeschränkten Aufstiegschancen. Das Motto der diesjährigen Kampagne lautet daher treffend: "equal pay every day". Faire Bezahlung darf kein einmaliges Ereignis sein, sondern muss zum täglichen Standard werden.

Gleichstellung beginnt in der Kommune – in unseren Betrieben, in der Aufteilung der Sorgearbeit in unseren Familien und in der Sichtbarkeit von Frauen in unserer lokalen Politik und Gesellschaft. Echte Gleichberechtigung ist kein "Frauenthema", sondern eine Grundvoraussetzung für eine moderne und starke Gesellschaft.

Veranstaltungen rund um den internationalen Frauentag 2026 in unserer Region.
Herzlich eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger!

| 03.03. – 31.03. | Ausstellung Sichtweisen der DiskussionsWerkstatt Bild+Wort | Stadtbibliothek Germering, Landsbergerstr. 41 |
| 05.03. | Ausstellung „FrauenOrte in Bayern“ | Hochschule Fresenius München, Infanteriestr. 11a, 18:00 Uhr |
| 05.03. | Musikkabaret mit Christine Schütze | Hochschule Fresenius München, Infanteriestr. 11a, 18:00 Uhr |
| 06.03./10.03-30.03.| Ausstellung „Augenblicke der Weiblichkeit“ | Rathaus Gröbenzell, Ausstellungseröffnung 06.03., 19:00 Uhr |
| 08.03. | Filmnachmittag zum Weltfrauentag mit Buffet, | Pfarrsaal St. Martin Germering, Marquartweg 6, 16:00 Uhr |
| 08.03. | Filmpreview „mein neues altes Ich“, | Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck, Maisacher Str. 7, 16:00 Uhr |
| 13.03. | Film „Stolz und Vorurteil“, | Neue Bühne Fürstenfeldbruck, Fürstenfeld 11, 20:00 Uhr |
 

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