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Wander-Ausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden“ in der Stadtbibliothek

Ausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden“ 

Wann?
Ausstellungslaufzeit: Dienstag 30.06. bis Samstag 25.07.2026 

Wo?
Stadtbibliothek, Landsbergerstr. 41, 82110 Germering, Foyer 

Eintritt
Kostenfrei – offen für alle Bürgerinnen und Bürger

 

Kontakt & weitere Infos
Gleichstellungsstelle, Telefon +49 89 419-107, E‑Mail gleichstellungsstelle@germering.bayern.de

Sprechstunden und Führungen 

Dienstags, mittwochs und donnerstags werden Ansprechpersonen vor Ort sein und Sie gerne durch die Ausstellung begleiten und Ihre Fragen beantworten. Zu den folgenden Zeiten ist Fachpersonal vom "Weißen Ring", von "Frauen helfen Frauen" oder die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Germering vor Ort:
•    Dienstag, 07., 14., und 21.07.: 15:00-17:00 Uhr
•    Mittwoch, 08., 15., und 22.07.: 15:00-17:00 Uhr
•    Donnerstag, 09. und 16.07.: 15:00-17:00 Uhr

Keine Anmeldung nötig, das Angebot ist kostenfrei.
 

Auftaktveranstaltung zur Ausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden“

Diese Wanderausstellung wird von der Gleichstellungsstelle der Stadt Germering organisiert und gemeinsam mit der Stadtbibliothek Germering umgesetzt. 

 

Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich." (Art. 2 Grundgesetz)

Häusliche Gewalt ist deutlich verbreiteter und vielfältiger, als die meisten Menschen annehmen – sie betrifft unter anderem Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder und bleibt häufig unsichtbar, weil sie hinter verschlossenen Türen, im Internet oder am Arbeitsplatz stattfindet. Sie betrifft alle Bildungs- und Einkommensschichten gleichermaßen. Sie existiert in allen Altersgruppen, Nationalitäten, Religionen und Kulturen. Und Gewalt kann in den verschiedensten Formen auftreten: körperlich oder digital, psychisch oder sexualisiert – häufig auch als Kombination aus den verschiedenen Gewaltformen. Das kann gehen von subtilen Formen der Gewaltausübung durch Verhaltensweisen, die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Geschädigten/des Geschädigten ignorieren; über Demütigungen, Beleidigungen und Einschüchterungen, Bedrohung; sowie psychischen, physischen und sexuellen Misshandlungen, Freiheitsberaubung bis hin zu Vergewaltigungen oder gar zu versuchten oder vollendeten Tötungen.

Neben der Prävention ist die Sensibilisierung entscheidend, um das Tabu zu durchbrechen und Betroffene zum Handeln zu bewegen. 

Die Initiative „Gewalt LOSwerden“ vom bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales will in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für das Thema schaffen, etwa durch die Wanderausstellung „Häusliche Gewalt LOSwerden“, und fordert dazu auf, genauer hinzuschauen, zuzuhören und zu spüren.

Sie ermutigt Betroffene, Hilfe zu suchen, und betont die zentrale Botschaft: Sie sind nicht schuld, Sie sind nicht allein, es gibt Unterstützung!

Das Schweigen entsteht vor allem durch Scham, falsche Schuldzuweisungen und Unkenntnis über vorhandene Beratungsangebote. 

Die Ausstellung will Menschen dazu bewegen, genau hinzuschauen, wenn in ihrem Umfeld Gewalt geschieht, und sie fordert auf zum Handeln.

Gemeinsam können wir ein starkes Signal setzen – für ein Leben ohne Gewalt. 

 

Hier finden Sie als Betroffene/r oder Ratsuchende/r Hilfe und Unterstützung:

www.hilfetelefon.de 

www.maennerhilfetelefon.de 

bayern-gegen-gewalt.de 

polizei-beratung.de/infos-fuer-betroffene/haeusliche-gewalt  

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