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Tag der Ausbildung

Nach Absage: virtueller Tag der Ausbildung 2021 ist ein voller Erfolg!

Vier Monate Vorbereitung, 80 angemeldete Unternehmen und dazu 230 interessierte Schülerinnen und Schüler…
Drei Tage vorher dann die kurzfristige Absage aufgrund der hohen Inzidenzen im Landkreis. Schon im letzten Jahr konnte der beliebte Tag der Ausbildung aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Doch diesmal wollte die Wirtschaftsförderung der gwt Starnberg nicht einfach aufgeben, sondern initiierte innerhalb kürzester Zeit ein Online-Format, das begeistert aufgenommen wurde.

Starnberg, 17.11.2021

Rund 250 Jugendliche aus Vorabgangsklassen von Gymnasien, Real- und Mittelschulen im Landkreis Starnberg sind jedes Jahr mit Bussen unterwegs, um auf etwa 20 Routen jeweils 4 Unternehmen und Betriebe zu besuchen und sich dort über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren – direkt vor Ort und im persönlichen Gespräch mit Geschäftsleitung oder InhaberInnen sowie anderen Azubis. Seit 10 Jahren ist das Format der gwt-Wirtschaftsförderung bekannt, beliebt und erfolgreich. Doch schon letztes Jahr machte die Corona-Pandemie der Tour einen Strich durch die Rechnung.

Mit neuem Schwung, viel Motivation und frohen Mutes machte sich Projektleiterin Anne Boldt dieses Jahr wieder an die Organisation, diesmal sollte der Tag der Ausbildung keinesfalls wieder entfallen müssen. „Die Schülerinnen und Schüler haben seit knapp zwei Jahren kaum Möglichkeiten sich über ihre berufliche Zukunft zu informieren“, bedauert sie. „Viele Berufsinformations-Messen oder Schüler-Praktika wurden abgesagt, das ist unglaublich schade und nimmt den Jugendlichen die Möglichkeit, sich praxisnah einen Überblick über passende Ausbildungsberufe zu verschaffen.“ Deshalb setzte man bei der gwt alles daran mit umfangreichen Hygienemaßnahmen den Tag als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Die Busse waren gebucht, ausreichend Schnelltests bestellt, die Unternehmen standen in den Startlöchern - doch am Sonntag, den 14.11, dann die Absage praktisch in letzter Minute aufgrund der hohen Fallzahlen im Landkreis.

Doch in diesem Jahr wollte sich das gwt-Team nicht geschlagen geben und schrieb kurzerhand alle Unternehmen und Betriebe an, ob sie sich nicht im Online-Format vorstellen möchten. Bereits am Sonntagabend gingen erste Rückmeldungen ein. Alexandra Sichart, bei der gwt zuständig für IT und OnlineMarketing, erstellte nur einen Tag vorher eine eigene Seite auf der gwt-Homepage. Sie listete alle beteiligten Unternehmen mit ihren Ausbildungsberufen und Infos auf und verlinkte jeweils zu MS Teams-Sitzungen und Zoom-Meetings. Schulen, SchülerInnen und Eltern erhielten das neue Angebot per Mail, doch bis zum Mittwochmorgen wusste niemand, ob das auch klappen und gut angenommen würde. „Wir waren alle ziemlich nervös“, gestand Geschäftsführer Christoph Winkelkötter, „aber als sich gleich bei den ersten Sitzungen rund 30 Kids einwählten, wich die Anspannung einer großen Freude.“

25 regionale Unternehmen gaben Vollgas: „Es gab kommentierte Rundgänge durch die Arztpraxis, gefilmt mit dem Handy. Mitarbeitende interviewten sich gegenseitig, die SchülerInnen schrieben Fragen in den Chat, die anschließend diskutiert wurden. „Wir haben bei Technik geholfen, wo wir konnten,“ erklärte Alexandra Sichart. Manchmal konnten sogar die jungen ZuhörerInnen selbst den ArbeitgeberInnen hilfreiche Tipps zur Technik und Mikrofon geben, schließlich sind sie als Digital Natives oftmals versierter als die ältere Generation. „Wir sammeln jetzt alle Rückmeldungen auf das neue Format und überlegen uns dann, was davon wir für 2022 übernehmen können, um die Präsenzveranstaltung um digitale Angebote zu erweitern,“ freut sich Projektleiterin Anne Boldt.


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