Unser Leitbild umfasst die folgenden Standards, an denen wir unser Handeln ausrichten:
Zielgruppenorientierung
Die pädagogische Arbeit richtet sich primär auf Jugendliche und junge Erwachsene, sekundär auf deren Familien. Dabei richtet sich unsere Aktivität vor allem auf informelle Strukturen von Jugendszenen und Gruppen von Jugendlichen.
Parteilichkeit
Pädagogen handeln, soweit sie selbst es vertreten können, in der Regel primär und ausschließlich im Interesse der Jugendlichen. Interessen anderer (Strafverfolgung, Ordnungspolitik etc.) haben nachrangige Bedeutung. Sollen Informationen an Dritte weitergeleitet werden, so wird dies mit den KlientInnen abgesprochen.
Akzeptanz unterschiedlicher Lebensstile
Problematische, auch deviante Verhaltensweisen, die Teil der Gesamtpersönlichkeit der KlientInnen sind, müssen zunächst akzeptiert werden. KlientInnen werden in erster Linie als ganze Menschen betrachtet, danach erst die Probleme, die sie haben oder hervorrufen.
Historischer Zusammenhang
Das Verhalten von KlientInnen wird im Kontext aus der Interaktion ihrer Lebenswelten mit den Lebensbedingungen des aktuellen gesellschaftlichen Rahmens interpretiert und erklärt.
Nachhaltigkeit
Pädagogische Arbeit kann nur im Rahmen eines mittel- bis langfristigen Vertrauensverhältnisses erfolgreich sein.
Freiwilligkeit
Der Kontakt zwischen uns und unseren KlientInnen ist freiwillig.
Ganzheitlichkeit
Die Pädagogen sind in der Regel Universalansprechpartner für psychosoziale Probleme, Hilfestellungen in Notlagen, Beziehungs- Wohnungs- Schulproblemen sowie der Durchsetzung von Rechtsansprüchen. Dabei kann im Einzelfall auch eine Weitervermittlung an andere, spezialisierte Institutionen erfolgen.