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Öffentlichkeitsbeteiligung zur Machbarkeitsstudie am sog. Volksfestplatz - Aus Parkplatz wird Park + Platz

Der Volksfestplatz.

Der Germeringer Volksfestplatz liegt sehr zentral zwischen Frühlings- und Kleinfeldstraße, unweit vom S-Bahnhof Germering-Unterpfaffenhofen entfernt.
In den 40er Jahren wurde er als Kies- und Abfallgrube genutzt. Das erste Volksfest fand in den 50er Jahren auf dieser Fläche statt. Seinen ersten Asphaltbelag erhielt der Platz in den 70er Jahren.

Das Germeringer Volksfest wird zu „Germering feiert!“

Im Jahr 2015 begannen die Bauarbeiten zur Erstellung des neuen Kindergartens „Kleiner Muck“ auf dem Volksfestplatz, daher fiel nach 60 Jahren das Volksfest erstmalig aus. Eine anschließende Umfrage in der Bevölkerung ergab mehrheitlich, dass ein Volksfest in diesem Sinne nicht mehr gewünscht war.

Anlässlich der 25-jährigen Stadterhebung Germerings 2016 feierte die Stadt vor der Stadthalle das erste Stadtfest „Germering feiert!“. Es fand bei den Bürgerinnen und Bürgern so großen Anklang, dass es seither jährlich eingeplant wird.

Was passiert nun mit dem Volksfestplatz?

Auf dem östlichen Teilbereich der Platzfläche finden regelmäßig der Wochenmarkt und ein monatlicher Flohmarkt statt. Beide Märkte sind sehr beliebt und werden gut besucht.

Die Zufahrt zum bestehenden Kindergarten, der westlich an die Platzfläche anschließt, und eine Kurzzeitparkzone für Bring- und Abholfahrten in unmittelbarer Nähe des Kindergartens müssen dauerhaft zur Verfügung stehen.

Der Platz soll für die Germeringerinnen und Germeringer als Freifläche zur Verfügung stehen. Im westlichen Teilbereich sollen attraktive Grünstrukturen und im östlichen Teilbereich befestigte Flächen für die Marktnutzung auf den Platz einladen.

Die Stadt möchte mit den geplanten Maßnahmen einen ökologischen Beitrag zum Klimaschutz leisten und zugleich das gesellschaftliche Miteinander stärken. Öffentliche Grün- und Freiflächen sind im innerstädtischen Bereich eine wichtige ökologische Aufwertung der Stadtstruktur.

Beim Volksfestplatz handelt es sich um eines von wenigen städtischen Grundstücken. Die Stadt hat das Architekturbüro Thomas Wild mit der Untersuchung einer (teilweisen) „Entsiegelung“ und grünordnerischen Neugestaltung des Platzes beauftragt, einer sogenannten „Machbarkeitsstudie“.

Im Rahmen der Bayerischen Förderinitiative „Flächenentsiegelung“ wird die Umgestaltung des Volksfestplatzes von der Regierung von Oberbayern durch Fördermittel unterstützt.

Und die „Altlasten“?

Im Rahmen der Erstellung der Machbarkeitsstudie war zu berücksichtigen, dass es sich hier um eine Fläche handelt, die in den 30er bis 60er Jahren als „Hausmüllgrube“ der Gemeinde Germering genutzt wurde und die Mitte der 60er Jahre abschließend mit Kies gefüllt wurde. Daher ist mit sog. „Altlasten“ zu rechnen.

Die Stadt hat im Vorfeld der Machbarkeitsstudie eine Bodenuntersuchung beauftragt, die das Fachbüro IBQ im Frühjahr 2019 durchgeführt hat.

Nachdem bei dieser Untersuchung mit den üblichen, punktuellen Rammkernsondierungen keine erheblichen Belastungen vorgefunden wurden, jedoch aufgrund älterer Untersuchungen teils Schadstoffbelastungen nachgewiesen werden konnten, hat die Stadt zusätzliche eine Geomagnetik-Untersuchung der gesamten Platzfläche vom Büro GEOLOG durchführen lassen. Mit dieser Untersuchung besteht die Möglichkeit, alle metallischen Teile, die das Erdmagnetfeld stören, flächig zu erfassen und darzustellen, ohne aufwendige und kostenintensive Grabungen ansetzen zu müssen.

Weiter hat die Stadt alle bisherigen Untersuchungsergebnisse an das Ingenieurbüro BGU, Herrn Dr. Straub, mit der Bitte um eine fachliche Einschätzung, weitergeleitet.

Alle Ergebnisse zusammenfassend kann man davon ausgehen, dass eine Entsiegelung der Fläche möglich ist. Das Büro BGU empfiehlt, die östliche Fläche weiterhin für die Marktnutzung vorzusehen und mit einem Plattenbelag auszustatten. Die Versickerung von Niederschlag sollte grundsätzlich für den gesamten Platzbereich über die Randflächen erfolgen. Technisch ist das durch den Einbau eines flächigen Grab- und Wasserschutzes möglich.

Das ist bereits geplant!

Die ersten Varianten der Machbarkeitsstudie wurden dem Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss in nichtöffentlicher Sitzung vorgestellt.
Dort wurde auch über die Errichtung einer Kinderbetreuungseinrichtung diskutiert, die die Stadt dringend benötigt. Nachdem es sich bei der Fläche des Volksfestplatzes um eine der wenigen stadteigenen Flächen handelt, bietet es sich an, dort eine Kindertagesstätte einzuplanen.

Architekt Thomas Wild stellte dann in der nichtöffentlichen Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses Ende 2019 verschiedene Planungs-Varianten mit Kinderbetreuungseinrichtung vor. Der Ausschuss befürwortete eine Variante, die die Einrichtung auf der westlichen Platzfläche, gegenüber der bestehenden Kinderbetreuungseinrichtung „Kleiner Muck“, vorsieht.

In der öffentlichen Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss am 03.12.2019 wurde beschlossen, die befürwortete Variante der Machbarkeitsstudie den weiteren Planungen zu Grunde zu legen und die Germeringer Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen einzubeziehen.

Wie geht es weiter?

Im Jahr 2020 begann die Corona-Pandemie und mit ihr massive Einschränkungen im öffentlichen Leben. Daher konnte die Stadt die geplante Öffentlichkeitsbeteiligung zunächst nicht sinnvoll durchführen.
Jetzt können wir Planungen in vereinfachter Form wieder auslegen. Deshalb wird die Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung nun ab sofort gestartet und bis einschließlich Donnerstag, den 30.09.2021 dauern.

Machen Sie mit!

Gerne können Sie das hierzu erstellte Plakat und den Flyer über die nachfolgende Downloadliste einsehen oder ab 18.08.2021 im Foyer des Rathauses Germering.

Lassen Sie uns an Ihren Ideen, Vorschlägen und Anregungen zur Machbarkeitsstudie teilhaben und schicken Sie sie uns per E-Mail (an volksfestplatz@germering.bayern.de), senden Sie sie uns per Post (Rathaus Germering - Bauleitplanung, Rathausplatz 1, 82110 Germering) oder werfen Sie sie uns in den Hausbriefkasten. Wir freuen uns darauf!

Darüber hinaus wird auf dem Volkfestplatz ab 19.08.2021 ein dreiseitiger Bauzaun mit Bannerbespannung auf die Machbarkeitsstudie hinweisen und alle Germeringer Bürgerinnen und Bürger einladen, sich zu beteiligen.

Und dann?

Nach der Öffentlichkeitsbeteiligung wird mit Ihren Ideen, Vorschlägen, Anregungen und der zugrundeliegenden Machbarkeitsstudie als Grundlage ein städtebaulicher Architekten*innen-Wettbewerb zur Umgestaltung des Volksfestplatzes ausgelobt werden.

 

 


Hier finden Sie die Unterlagen zur Öffentlichkeitsbeteiligung

Wichtige Informationen der Stadt

Die Stadtverwaltung ist zu den allgemeinen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar: Montag bis Freitag, jeweils von 8.00 bis 12.00 Uhr und zusätzlich am Montag von 14 bis 18 Uhr.

Ein persönlicher Besuch ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Vereinbaren Sie bitte telefonisch, online oder per E-Mail einen Termin mit Ihrer zuständigen Stelle in der Stadtverwaltung. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Online-Terminvereinbarung Passamt
Online-Terminvereinbarung Einwohnermeldeamt

Bitte denken Sie daran, während Ihres Besuchs einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wir bitten Sie dringend, eine medizinische Maske zu tragen

Bitte prüfen Sie, ob Sie Ihr Anliegen - anstatt persönlich - nicht auch bequem von zuhause aus z. B. über das Bürgerservice-Portal auf www.germering.de oder schriftlich (gerne auch per E-Mail) erledigen bzw. beantragen können. Für Rückfragen steht Ihnen die zuständige Stelle in der Stadtverwaltung (s. o.) gerne zur Verfügung.

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